60 Stunden arbeiten – ein Geschenk für Großkonzerne?

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REGION Eine Menge Aufruhr machte sich in letzter Zeit ob der neuen 60-Stunden-Regelung breit, die nun schon ab September gelten soll. Was könnte dieser Umstand für heimische Arbeitnehmer bedeuten und für wen birgt das neue Gesetz Vorteile? Mario Lindner – Abgeordneter zum Nationalrat, Regionalvorsitzender der SPÖ Liezen und ÖGB Sekretär – nahm sich für eine erste Stellungnahme Zeit.

Ging es nicht der Politik wegen erst vor Kurzem ziemlich hitzig in unserem kleinen Alpenländchen zu? Oh ja! Das von Bundes- und Vizekanzler wieder aufgehobene Rauchverbot in der Gastronomie ließ erst jüngst kritische Stimmen zahlreicher Österreicher laut werden. Das Gras begann über die hitzige Raucher-Debatte gerade erst zu wachsen, ehe neulich der Auftakt zur nächsten großen Polit-Diskussion gesetzt wurde. Thema diesmal: Arbeitszeit. Die gesetzliche Höchstarbeitszeit wurde von Bundeskanzler Kurz und Vizekanzler Strache von zehn auf zwölf Stunden täglich und von 50 auf 60 Stunden wöchentlich angehoben. Noch vor diesem neuen Gesetz konnte in Ausnahmefällen und vorübergehend die maximale Arbeitszeit auf zwölf Stunden pro Tag und 60 Stunden pro Woche angehoben werden. Unterschied: Bislang brauchte es dazu eine konkrete Vereinbarung (Betriebsrat oder Arbeitsmediziner), die sich mit dem neuen Gesetz nun erübrigt. Was die Sache allerdings dämpft, ist eine bestehende und gültige EU-Richtlinie. Laut dieser darf durchschnittlich nicht mehr als 48 Stunden pro Woche gearbeitet werden.

… mehr lesen Sie in der aktuellen Ausgabe am Mittwoch, dem 11. Juli 2018!

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