Die „Lords of Grill“

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Wenn in der späten Nachmittagssonne Rauchschwaden über den Gärten und Terrassen aufsteigen, ist das glücklicherweise kein Fall für die Feuerwehr, sondern die beliebteste Form der Fettverbrennung – es wird gegrillt.

Ob auf dem Rost edles Fleisch vom Iberico-Schwein oder die zu dünn geschnittenen Schopf-Steaks vom Discounter landen, ist eine Frage des Geschmacks und des Geldbeutels. Eine eher selten gestellte Frage ist dagegen, wer am Rost mit dem Feuer hantiert. Es sind fast ausschließlich die Männer, die mit der Grillzange dem rohen Fleisch zu Leibe rücken. Evolutionswissenschaftler glauben, dieses Verhaltensmuster stamme noch aus der Steinzeit, denn es war vorwiegend der Mann, der unter Einsatz seines Lebens und nur mit einem Speer bewaffnet das Mammut erlegte, seine Beute stolz zu seiner Höhle schaffte und das Tier auf offenem Feuer briet. Okay, manchmal war es wahrscheinlich auch bloß ein Hase oder eine Beutelratte – egal, Hauptsache Fleisch! Auch heute noch sind es überwiegend die Männer, welche den Fleischkonsum in die Höhe treiben, Tofuwürstchen, Gemüse & Co auf dem Grill sind in ihren Augen reine Platzverschwendung. Nur was flüchten kann, kann man auch grillen, basta …

… mehr lesen Sie in der aktuellen Ausgabe am Mittwoch, dem 16. Mai 2018!

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