ELI-Mitarbeitern ist der Weg zum Parkplatz zu lang

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LIEZEN Mitarbeiter des neuen Einkaufszentrums Liezen dürfen nicht im Parkhaus parken, sondern 800 Meter weit entfernt in der Werkstraße. „Unzumutbar“, sagen viele Betroffene. Sie suchen nach Alternativen.

Östlich des ÖAMTC-Gebäudes, in der Werkstraße, hat die Betreiberfirma des Einkaufszentrums Liezen ein Grundstück für Mitarbeiterparkplätze gekauft. „Um die 100 Autos könnten hier gebührenfrei parken“, informiert Raimund Sulzbacher, Verkehrsreferent und Polizist der Stadt Liezen. Doch parkende Pkws sind hier Mangelware. Nur ab und zu verirrt sich ein Mitarbeiter auf diesen Parkplatz. „Viel zu weit weg. Da brauche ich ja viel zu lange, um in die Arbeit zu kommen“, stöhnen die einen. „Viel zu viel Verkehr neben der Bundesstraße. Das ist ja gefährlich – überhaupt im Winter, wenn die Gehsteige nicht rechtzeitig geräumt sind“, sagen die anderen. Fakt ist: Die meisten Mitarbeiter nutzen diesen Parkplatz nicht, sondern suchen nach Alternativen. Sie parken überall, am ehemaligen und neuen Eurospar-Parkplatz, beim Bahnhof, am Merkur-, Hofer- und Lidl-Parkplatz sowie vor den Möbelhäusern, meistens abwech-
selnd da und dort, damit es nicht auffällt. Manch einer schwindelt sich verbotenerweise sogar in die Eli-Tiefgarage. „Natürlich nur, wenn noch genügend freie Parkplätze vorhanden sind und ich nur ein paar Stunden arbeite“, erzählt eine Mitarbeiterin hinter vorgehaltener Hand. „Wo genau geparkt wird, wissen wir nicht. Dafür kennen wir die Fahrzeuge der Mitarbeiter zu wenig. Aber mir ist auch schon aufgefallen, dass der Mitarbeiterparkplatz wenig genutzt wird“, sagt Sulzbacher. Er verweist darauf, dass es seitens der Stadtgemeinde ein Angebot gegeben hat und die Eli-Mitarbeiter, ebenfalls gebührenfrei, auch südlich vom SC-Platz und südlich der Bundesstraße parken dürfen. „Aber das wird genauso wenig angenommen“, ergänzt Sulzbacher. Er versteht den Unmut der Betroffenen – vor allem im Winter – weiß aber auch, dass es in unmittelbarer Eli-Nähe keine anderen Möglichkeiten gibt. „Noch nicht, vielleicht ergibt sich ja in Zukunft noch was“, so Sulzbacher.

… mehr lesen Sie in der aktuellen Ausgabe am Mittwoch, 16. November 2016!

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