Zehn Jahre „Ski amadé“
Dank vorausschauender, kontinuierlicher Investitionen und zielgerichtetem Marketing hat sich „Ski amadé“ zu einer der modernsten und beliebtesten Wintersportdestinationen Europas entwickelt. Die Zahlen sprechen für sich: Die Nächtigungen sind von 6,2 Millionen in der Saison 2000/01 auf 6,7 Millionen in der Saison 2009/10 gestiegen; die Bestmarke liegt sogar bei 6,9 Millionen im Rekordwinter 2007/08. Jahr für Jahr konnten auch die Umsatzzahlen gesteigert werden – von 118 Millionen Euro in der Sta
Arbeitsplätze
In der gesamten Region „Ski amadé“ hängen rund 14.000 Arbeitsplätze direkt vom Wintertourismus ab. „Bezieht man indirekte Beschäftigungseffekte – etwa im Bau- oder Baunebengewerbe – mit ein, so macht das in Summe mehr als 22.000 Arbeitsplätze, die in unterschiedlichem Grad davon abhängig sind, ob „Ski amadé“ in Infrastruktur, Mitarbeiter und Marketing investiert und damit weiterhin erfolgreich Gäste in die Region bringen kann“, betont Präsident Habersatter.
Investitionen in Millionenhöhe
Die 22 Seilbahngesellschaften von „Ski amadé“, allesamt selbstständige Unternehmen, haben in den vergangenen zehn Jahren mehr als 600 Millionen Euro in Komfort, Service und Schneesicherheit investiert. Insgesamt wurden seit der Gründung von „Ski amadé“ rund 40 neue Seilbahnen und Sessellifte gebaut.
Die Beschneiungsquote wurde von 68 Prozent auf 85 Prozent erhöht und die Effizienz der Beschneiungsanlagen verdoppelt. Auf rund 731 Pistenkilometern kommen mehr als 4.500 Beschneiungsgeräte zum Einsatz.
Die Kunden profitieren von einem „gesunden Qualitätswettbewerb“ zwischen den 22 Partnergesellschaften, sagt Christoph Eisinger, Managing Director von „Ski amadé“: „Unsere Skigäste können sich mit ihrem Ticket ja aussuchen, in welcher unserer Regionen sie Ski fahren. Deshalb ist jede einzelne Seilbahngesellschaft besonders um die Gäste bemüht.“
Die hohe Qualität der „Ski-amadé“-Regionen belegen unter anderem die Ergebnisse der aktuellsten Destinationsstudie der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV): drei der fünf Regionen sind in den vergangenen Jahren unter die Top 10 von österreichweit 88 bewerteten Regionen aufgestiegen; alle fünf „Ski-amadé“-Regionen finden sich unter den Top 20.
Internationales Marketing für die gesamte Region
„Wir haben viel Geld in die Hand genommen, um die Marke ‚Ski amadé‘ zu pushen und die Nachfrage nach Wintersporturlaub in unseren Regionen zu steigern“, sagt Eisinger. Insgesamt haben die Seilbahngesellschaften von „Ski amadé“ in den vergangenen Jahren mehr als 32 Millionen Euro für Marketingmaßnahmen aufgebracht. Investitionen, die nicht nur den Seilbahnbetrieben zu Gute kommen, sondern jedem einzelnen Tourismusbetrieb in der Region, wie Eisinger betont. „Durch die Bündelung der Marketingmittel konnten über die Jahre mehr als zwölf Märkte kontinuierlich und effizient bearbeitet werden. Unsere Hochrechnungen zeigen, dass wir mit ‚Ski amadé‘ pro Saison rund 600 Millionen Werbekontakte mit potentiellen Wintersportgästen schaffen. Alleine durch Pressearbeit erreichen wir jährlich mehr als 100 Millionen Leser, Seher und Hörer.“ Dass die Nachfrage nach Wintersporturlaub kontinuierlich zugenommen hat und weiter steigt, lässt sich anhand der Zugriffe auf die „Ski amadé“-Internet-Plattform beobachten.
Enger kooperieren, mehr bündeln, mehr Projekte
„Wir haben in den vergangenen zehn Jahren gemeinsam bereits sehr viel zur Absicherung unserer Betriebe und unserer Regionen geleistet. Diese hervorragende Basis wollen wir dynamisch weiterentwickeln“, sagt Präsident Habersatter. „Wir müssen noch enger kooperieren, noch mehr Maßnahmen unter der Marke ‚Ski amadé‘ bündeln und noch mehr gemeinsame Projekte verwirklichen. Die Gründung von ‚Ski amadé‘ war der richtige Schritt zum richtigen Zeitpunkt. Wir blicken auf zehn erfolgreiche Jahre zurück. Das Lob und der Erfolg gebührt jeder einzelnen Seilbahngesellschaft, jedem Tourismusort und jeder Region, jedem Beherbergungsbetrieb und auch unseren Marketingpartnern wie der Salzburger Land Tourismus, der Steiermark Tourismus und der Österreich Werbung“, sagt Habersatter, und betont: „Eines wird aber schon auch klar ersichtlich: das Grundmodell der Kooperation in ‚Ski amadé‘ funktioniert bestens. Nicht umsonst sind in den vergangenen zehn Jahren viele Orte und Regionen unserem Beispiel gefolgt und haben sich zu Verbünden zusammengeschlossen.
Managing Director Christoph Eisinger über …
…den Markennamen „Ski amadé“: „Nachdem das gemeinsame Marketing ja ein zentrales Ziel war und ist, stand man vor der Herausforderung, einen Namen bzw. eine Marke für unser neues Produkt zu finden. Das war ein langer und schwieriger Prozess. Schließlich haben wir mit „amadé“ einen bereits bekannten Begriff genommen und weiterentwickelt. Eine Entscheidung, die von mehreren Seiten zunächst kritisch betrachtet wurde, sich aber schließlich als die richtige, effizienteste und tragfähigste Lösung mit Vorteilen für alle Seiten herausgestellt hat. In der Einführungsphase war die Bezeichnung ‚Verbund’ als erklärendes Element in der Marke wichtig. Wir haben dann erkannt, dass uns immer mehr Gäste nicht nur als Skipass-Verbund sondern auch als Wintersportdestination wahrnehmen. Und so kam die Anpassung von Skiverbund zu Ski amadé – auch weil „Ski amadé“ einfacher, kürzer und schöner ist.“
... die „Ski amadé“-Akademie: „Wissens- und Know-how-Transfer ist ein wichtiger Bestandteil der Kooperationsgemeinschaft Ski amadé. Die 22 Mitgliedsgesellschaften tauschen sich in vielen Bereichen intensiv aus und helfen sich gegenseitig. 2002 haben wir die Ski amadé Akademie zur gemeinschaftlichen Förderung der Mitarbeiterqualifizierung gegründet. Bislang wurden bereits mehr als 340 Seminare und Workshops zu Themen wie Kundenorientierung, Management und Führung, EDV oder Technik für mehr als 1.700 Teilnehmer abgehalten.“






