Epidemieplan der Ameisen

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Ameisen leben in Gruppen und bilden große Staaten, die aus über 20 Millionen Tieren bestehen können. Ein reibungsloses Zusammenleben ermöglicht ihre strikte Arbeitsteilung. Doch was passiert, wenn eine Infektion ihre Gemeinschaft bedroht? Ein einzelnes infiziertes Individuum kann in solch komplexen vernetzten Strukturen die gesamte Gesellschaft bedrohen. Doch Ameisen haben dafür ganz klare Strategien.

Der Informationsaustausch bei Ameisen erfolgt größtenteils chemisch über verschiedene Duftstoffe und taktil durch das Betasten mit den Fühlern. Wie Ameisenvölker Krankheitserreger abwehren, wird seit geraumer Zeit von Evolutionsbiologin Nathalie Stoeymeyt an der Universität Bristol untersucht. Ameisen ändern unverzüglich ihr Verhalten, wenn das Risiko einer ansteckenden Krankheit droht. Über 4000 Ameisen hat Stoeymeyt für die Studie markiert. Die Ameisen wurden dafür mit Kohlendioxid kurz betäubt und mit einem winzigen QR-Code als Mini-ID auf ihrem Rücken gekennzeichnet. Danach wurden einige Ameisen mit einem infektiösen Pilz infiziert.

… mehr lesen Sie in der aktuellen Ausgabe am Mittwoch, dem 20. Mai 2020!

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