Forstliche Sperre am Untertalbach beendet

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SCHLADMING Vor Kurzem berichteten wir über Konfrontationen zwischen Kajakfahrern und Albert Pilz, der als von der BH bestelltes Forstaufsichtsorgan und Besitzer des Waldes entlang des Untertalbachs wiederholt das Befahren des Baches untersagte. Gegenüber den EnnsSeiten stellte er nun klar, aus welchen Gründen er zu der drastischen Vorgehensweise griff und wie sich die Vorkommnisse aus seiner Sicht darstellen.

„Hintergrund der Sperre ist ein österreichweites Eschensterben, seit einigen Jahren sind auch Erlen betroffen. Auf Anordnung der Bezirksverwaltungsbehörde wurde ich als Grundbesitzer aufgefordert, diese abgestorbenen beziehungsweise umsturzgefährdeten Bäume unverzüglich zu beseitigen. Aus diesem Grund wurde von mir in Übereinstimmung mit der Gemeinde das betroffene Gebiet mittels mehrerer Verbotstafeln und Absperrbändern gesperrt. Die Arbeiten mussten von 1. bis 30. Juni stattfinden. Die Sperre war laut Rücksprache mit der Politischen Expositur Gröbming und dem zuständigen Aufsichtsorgan ordnungsgemäß und gesetzeskonform“, erklärte Pilz die Hintergründe.

… mehr lesen Sie in der aktuellen Ausgabe am Mittwoch, dem 15. Juli 2020!

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1 Kommentar

  1. Lukas Strobl

    Danke für den Bericht, ich hoffe dass sich alle Parteien einig werden. Schade nur, dass nur die abgebildete Tafel in der Printausgabe nicht der entsprach die bis 18.06 wirklich dort stand. Ich finde, wenn man sich schon auf Gesetze bezieht und so penibel auf diese verweist – dann sollte man diese eben auch selber einhalten 😉
    Die Paddler die ich kenne würden dort nie jemanden belästigen, noch irgendwelche Grundstücke zertrampeln oder Müll hinterlassen. Ich bin stets froh über die Möglichkeit, auf einem der schönsten Wildwasserstrecken Österreich fahren zu können, und verhalte mich auch entsprechend gegenüber den Einheimischen und der Natur.
    Dass jedoch die generelle Situation dort mit einigen wenigen Großgrundbesitzern sehr schwierig ist, ist spätestens seit dem Abblitzen des geplanten Kleinkraftwerks vor einigen Jahren kein großes Geheimnis mehr…
    So weit ich weiß wurde dort ja auch schon einmal mit Steinen auf Paddler geschmissen und oftmals lautstark Drohungen ausgesprochen – in Anbetracht dieser Lage sollte es den Paddlern denke ich auch erlaubt sein dann dort plötzlich auftretende Sperren hinterfragen zu dürfen.

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