„Genussregionen“ sehen ihre Marke in Gefahr

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MITTERBERG Nachdem Fördergelder gestrichen wurden, setzen sich die Genussregionen „Ennstal Lamm“, „Gesäuse Wild“, „Ennstaler Steirerkas“ und „Ausseerland Saibling & Forelle“ für den Erhalt ihrer Marke ein. Bei einer Pressekonferenz am Mitterberg präsentierten sie ihre Produkte und ihre Stärken.

Ende September entschied das Landwirtschaftsministerium kulinarische Initiativen neu zu ordnen. Künftig werden nur mehr zwei Entwicklungsbereiche finanziert: Entwicklung, Präsentation und Vermarktung von regionalen landwirtschaftlichen Produkten sowie heimische Produkte in Gastronomie/Gemeinschaftsverpflegung/Tourismus. Der Dachverband der 116 Genussregionen in Österreich und ihre Partner fallen aus der Förderung heraus. Neue Strukturen und vielleicht sogar ein schleichendes Ende der Marke werden befürchtet. „Wir wissen nicht, was auf uns zukommt. Jahrelang haben viele Menschen ehrenamtlich die insgesamt vier Genussregionen im Bezirk aufgebaut und viel Zeit investiert. Wir machen uns Sorgen, dass alles umsonst gewesen ist“, bringt Andreas Holzinger, Obmann von „Gesäuse Wild“ seine Bedenken bei einer Pressekonferenz auf den Punkt. Die vier Genussregionen des Bezirks rücken daher noch weiter zusammen, wollen ihre Produkte gemeinsam noch besser bewerben, die Stärken der Region herausheben und vor allem auf die Gesichter hinter den Produkten hinweisen. „Wir haben viele Partner, arbeiten mit Weiterverarbeitungsbetrieben, dem Tourismus und dem Handel zusammen. In unserer strukturschwachen Region gibt es ohnehin keine großartigen Möglichkeiten Arbeit zu finden. Wir wollen uns für jeden Arbeitsplatz einsetzen“, ergänzt Holzinger.

… mehr lesen Sie in der aktuellen Ausgabe am Mittwoch, 23. November 2016!

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