Ist die Kuh schuld?

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Ein Bauer aus Tirol soll Schadenersatz im mittleren sechsstelligen Bereich zahlen, weil seine Kühe eine Wanderin niedergetrampelt haben. Landwirtschaftsvertreter und Alpenverein sehen darin trotz Teilschuld der Touristin ein zukunftsgefährdendes Urteil für die Almwirtschaft.

Die Wanderung durch das wildromantische Pinnistal in den Stubaier Alpen endet im Sommer 2014 für eine deutsche Touristin, die mit ihrem Hund unterwegs war, tragisch. Die 45 Jahre alte Frau wurde von wildgewordenen Kühen angegriffen und dabei tödlich verletzt. Der Weg verlief quer über eine Alm, die Herde war nicht eingezäunt. Der Ehemann des Opfers verklagte nach dem Unfall den Besitzer der Kühe auf Schmerzensgeld und bekam nach acht Jahren Gerichtsverhandlungen recht. Dem Witwer stehen nun rund € 54.000,- und eine monatliche Rente von € 600,- zu. Der Sohn bekommt rund € 24.000,- sowie eine monatliche Rente in der Höhe von € 180,-, urteilte das Innsbrucker Landesgericht.

… mehr lesen Sie in der aktuellen Ausgabe am Mittwoch, dem 20. Mai 2020!

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