Krampustreiben für den guten Zweck

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Mitte des 17. Jahrhunderts entwickelte sich der Einkehrbrauch vom Heiligen Nikolaus, am Abend des 5. Dezembers ging er begleitet von gruseligen Begleitern von Haus zu Haus, las den Kindern aus ihrem Sündenregister vor und beschenkte die artigen Kinder mit kleinen Gaben, während die Krampusse für die Bestrafung der weniger braven zuständig waren. Auch im Ennstal wurde dieser Brauch gepflegt. Zu späterer Stunde liefen die Krampusse ohne die Begleitung des Nikolaus lärmend durch den Ort und jeder, der ihnen über den Weg lief, bekam die Rute zu spüren. Bis gegen Mitte der 1970er-Jahre ging es am 5. Dezember am Schladminger Hauptplatz noch hoch her, zahlreiche Schaulustige ließen sich das wilde Krampustreiben nicht entgehen. Dann wurde es ruhiger, nur mehr vereinzelt kamen Krampusse in den Ort und oft wurde es mit den Schlägen auch übertrieben.

… mehr lesen Sie in der aktuellen Ausgabe am Mittwoch, dem 4. Dezember 2019!

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