Sonderausstellung „Schladming 1918 – 1948“

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SCHLADMING Aufgrund der großen Nachfrage wird die Sonderausstellung „Schladming 1918 – 1948“ noch einmal präsentiert und kann bis 18. Mai täglich in der Hohenhaustenne bei freiem Eintritt besichtigt werden.

„Mit der Sammlung von Bildern und Zeitzeugenberichten habe ich 1960 begonnen. Die Recherchen für diese spezielle Sonderausstellung dauerten rund 25 Jahre, ich habe viel mit heute bereits verstorbenen Zeitzeugen gesprochen, von alten Bildern Reproduktionen anfertigen lassen – es ist eine oft sehr mühsame Arbeit, all diese Informationen und Fotos zusammenzusuchen. Das war letztendlich eigentlich schwieriger als die Gestaltung der Ausstellung“, erzählte Heribert Thaller.

Neben seiner hochinteressanten, zeitgeschichtlichen Fotodokumentation besteht die Möglichkeit, interessante Zeitzeugenberichte wie von Maria Thomis, der ersten Frau im Schladminger Gemeinderat und ehemaligen Inhaberin eines Elektrogeschäftes, Maria Schütter, vulgo Asinger vom Fastenberg, des bereits verstorbenen Josef Kunst sowie des bekannten Alpinisten Sepp Strasser an einem Fernsehgerät zu sehen, außerdem präsentiert Franz Resch aus Aich einen Querschnitt seiner umfangreichen Sammlung, darunter das Notgeld, die zu jener Zeit eigens gedruckten Banknoten der Region.

Das Buch zur Sonderausstellung, der 5. Band der Bücherreihe „Schladming – Alltag im Wandel der Zeit“ von Heribert Thaller, mit allen Bildern und Informationen der zeitgeschichtlichen Fotodokumentation ist bereits erhältlich.

Edith Steiner

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