Traditioneller Christbaumschmuck wieder erhältlich

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GRÖBMING Der Handel stimmt sich bereits auf das Weihnachtsfest ein, das Angebot reicht vom glitzernden Christbaumschmuck und Weihnachtsdekoration, meist flankiert von Engeln, Christstollen und Lametta, bis hin zu strahlenden Lichterketten. Doch wer seinen Baum gerne nach alter Tradition schmücken möchte, muss oft auch auf den Weihnachtsmärkten lange nach passenden Materialien suchen.

Aus diesem Grund wurde auf Initiative von Barbara Schiefer, unter der Organisation von Marianne Gruber und mit Hilfe der Obfrau vom Bauernladen Gröbming, Annemarie Stadelmann, der „Ennstaler Christbaumschmuck“ neu ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftswerk von heimischen Hobbykünstlern sowie Schülern der NMS Gröbming. Vergangene Woche wurde der traditionelle Christbaumschmuck im Bauernladen vorgestellt.

Traditionelle Künste erhalten

Wichtig ist den Verantwortlichen dabei, dass traditionelle Künste, wie etwa die Herstellung von Stroh-sternen, Holzbasteleien und Wachskerzen nicht in Vergessenheit geraten. Für die Anfertigung werden dabei nur natürliche Materialien verwendet. „Wir möchten einfach, dass der Schmuck für die Advent- und Weihnachtszeit nicht nur der Plastik- und Glitzerabteilung überlassen wird“, so der einhellige Tenor.

Tradition wird weitergegeben

Heuer sind wieder neue Künstler aus der Region mit dabei, die das Angebot mit ihren handgefertigten Kostbarkeiten vergrößern. Neben Weihnachtsanhängern aus Keramik von Marion Rettenbacher und den kunstvollen Strohsternen von Gernot Langs sind auch wieder Bienenwachs-Kerzen und handgemachter Christbaumschmuck, wie Zimthäuser, selbst gehäkelte Engel oder überzogene Mohnkapseln, erhältlich. Viel Spaß bei der Herstellung der kleinen Strohsterne hatten auch die Schüler der 3. Klasse NMS Gröbming. „Einige Schüler sind talentiert, andere brauchen mehr Geduld“, lacht Lehrerin Silke Brunthaler. Dass auch junge Menschen bei der Herstellung kleiner Strohsterne helfen, freut die Verantwortlichen besonders, schließlich soll die Tradition ja auch weitergegeben werden.

Alexandra Mattarollo

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