Warum Frauen frieren und Männer schwitzen

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Nachts in einem beliebigen Schlafzimmer: Der Mann liegt gemütlich in seinem Bett, ist gerade kurz vorm Einschlafen und plötzlich presst sich ein Sack voller Eiswürfel an seine Füße. Nach einem kurzen Kälteschock erkennt er, es ist seine Partnerin, die zwecks äußerer Wärmezufuhr ihre eiskalten Füße unter seine Bettdecke gesteckt hat. Nicht etwa aus puren Sadismus, sondern aus Sorge um sein Wohlergehen. Schließlich weiß sie, dass ihm ohnehin immer viel zu warm ist …

Sie friert, er nicht

Es gibt kaum eine Frau, die nicht hin und wieder friert, während der Mann die Umgebungstemperatur als durchaus angenehm empfindet. Das hat biologische Ursachen, ein Grund dafür ist die geringere Masse einer Frau, sie wiegt rund 20 Prozent weniger, das Verhältnis von Körperoberfläche zu Masse ist ungünstiger als beim Mann und der Wärmeverlust ist größer. Im Gegensatz zu Männern müssen sie mit ihrer Körperwärme haushalten, die Wärme wird auf die Körpermitte konzentriert, wo die lebenswichtigen Organe sind. Um denen die behagliche Temperatur von 37 Grad Celsius gewährleisten zu können, wird an anderen Körperteilen gespart – die Folge: Füße, Hände, Ohren und Nase werden weniger durchblutet und ist es richtig kalt, können die Zehen schon mal auf acht Grad abkühlen. Ein weiterer Grund ist die geringere Muskelmasse von Frauen. Während Männer einen ungefähren Muskelanteil von 40 Prozent haben, bringen es Frauen auf durchschnittlich 23 Prozent und da Muskeln Körperwärme erzeugen, haben Frauen das Nachsehen.

Lachhafte Vorschläge

Liest man sich die allgemein empfohlenen Raumtemperaturen durch, wird schnell klar, dass hier die Männer am Werk waren. In der Küche kühle 20 Grad, im Wohnzimmer zwischen 20 (brrr!) und 23 Grad, im WC 16 bis 19 Grad – nein, Männer, das geht echt nicht! Oder wollt ihr uns die nächsten Monate unter der dicken Kuscheldecke suchen?

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