Wer darf bleiben – wer muss gehen

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Was 2011 als „Arabischer Frühling“ mit Hoffnung auf Reformen begann, ist inzwischen zu einem furchtbaren Krieg geworden. Hunderttausende haben ihr Leben verloren, Millionen sind vor Krieg, Terror und Verfolgung auf der Flucht. Rund 90 000 Flüchtlinge stellten 2015 in Österreich einen Antrag auf Asyl.

Etwa 120 Schutzsuchende fanden bei uns in der Kleinregion Aufnahme und werden seit ihrer Ankunft von ehrenamtlichen Betreuern mit unserer Sprache und den Gepflogenheiten vertraut gemacht. Die Menschen waren nach dem Krieg in der Heimat, der gefährlichen Flucht und der Angst vor der Ungewissheit dankbar über die Hilfe und Zuwendung, die sie bei uns erfahren konnten. Nach ihren traumatischen Erfahrungen sind sie nun „angekommen“, sie haben sich eingelebt, besuchen Deutschkurse, bekommen bei Bedarf ärztliche Betreuung, ihre Kinder gehen zur Schule und schließen neue Freundschaften. Doch nicht alle dürfen in Österreich bleiben. Derzeit werden die Asylwerber aus unserer Region zu den Interviews beim BFA, dem Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl, nach Graz geladen, wo über ihre weitere Zukunft entschieden wird.

… mehr lesen Sie in der aktuellen Ausgabe am Mittwoch, 9. November 2016!

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