Aktuell von Ausgabe 454, Donnerstag, 18. August 2016

Schon vor dem Entzünden der Olympischen Flamme im brasilianischen Rio de Janeiro brannte in den Herzen aller Skibergsteiger der Welt das Feuer, denn nun ist es fix: auch ihre Sportart wird olympisch!
Im Jahr 1988 wurde der Verband „International Ski Mountaineering Federation“ (ISMF) gegründet, 28 Jahre später durfte der derzeitige Präsident Armando Mariotta aus der Schweiz die freudige Nachricht aus Südamerika vermelden: „Yes, we are in“.
Denn unmittelbar vor Beginn der XXXI. Olympischen Sommerspiele wurde man am 2. August als „Vollständiges Mitglied“ des Internationalen Olympischen Komitees anerkannt. 31 Nationen umfasst gegenwärtig die ISMF, bereits im April 2014 wurde dieser Organisation die provisorische Anerkennung zugesprochen und nun ist es nach jahrelanger Überprüfung des IOC auch amtlich. Wenn auch der Weg noch weit ist: nach dem „Probelauf“ bei den Youth Olympic Games 2020, den Olympischen Spielen der Jugend in Lausanne (Schweiz) dürfte es zwei Jahre später in der chinesischen Hauptstadt Peking bei den XXIV. Winterspielen definitiv so weit sein, dass erstmals olympische Medaillen an die Skibergsteiger vergeben werden.

LIEZEN Vergangene Woche meldete das Unternehmen „Juwelier Ditlbacher“ Insolvenz an. Neben drei Dienstnehmern sind rund 95 Gläubiger betroffen. Eine der beiden Filialen wird geschlossen.
Mehmet Ali Kilic übernahm im Jahre 2014 den Traditions-Juwelier Ditlbacher mitsamt dem Warenlager sowie dem Unternehmenswert und führte diesen als Einzelunternehmen weiter. Bisher gab es zwei Standorte am Hauptplatz in Liezen und in der Fußgängerzone. Bei der Neuausrichtung legte der Eigentümer das Hauptaugenmerk auf den Goldhandel, erhoffte sich dadurch einen neuen Kundenkreis anzusprechen. Doch es kam zu Problemen. Auch das übernommene Warenlager konnte nicht die erwünschten Erlöse erzielen. Laut Kreditorenschutzverband 1870 stehen der Passiva in Höhe von € 521.000,- Aktiva von rund € 179.000,- gegenüber. Neben drei Dienstnehmern sind rund 95 Gläubiger betroffen. Der Sanierungsplan sieht vor, den Insolvenzgläubigern eine Quote von 20 Prozent auszuschütten, in vier Teilquoten von je 5 Prozent binnen 6, 12, 18 und 24 Monaten. Der Eigentümer will das Unternehmen weiterführen, jedoch beide Geschäfte zu einem zusammenlegen. Durch diese Restrukturierung soll es dem Unternehmen ermöglicht werden, positiv zu wirtschaften. „Ob das Geschäft in der Fußgängerzone oder das am Hauptplatz geöffnet bleibt, kann ich jetzt noch nicht sagen“, gibt Mehmet Ali Kilic vage Auskunft.

Willkommen im Leben!